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Revisionsstelle für Invalideneinrichtungen IVSE

Pruefung von Jahresrechnungen IVSE-anerkannter Invalideneinrichtungen

Bei der Rechnungslegung für Invalideneinrichtungen reden heute viele mit, was nachfolgend dargestellt wird am Beispiel von Invalideneinrichtungen im Erwachsenenbereich:

Der Gesetzgeber:
Je nach Rechtsform der Einrichtung kommt das ZGB/OR (selbstständige Stiftung) oder das öffentliche Recht (kantonale Einrichtung) zur Anwendung.

Der Verband für Heime und Institutionen (Curaviva):
Curaviva ist Herausgeberin der Kontenplan- und Buchführungsbestimmungen. Teilweise nehmen Gesetzesbestimmungen oder -verordnungen Bezug auf diese Publikationen.

Behörden, wie das kantonale Sozialamt Zürich:
Verschiedene Kantone editieren prüfpflichtige Rechnungslegungsvorgaben in Kombination mit den Kontenplan- und Buchführungsbestimmungen von Curaviva;

Die Stiftung ZEWO (Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen):
Soll die Einrichtung das ZEWO-Gütesiegel tragen, wird die Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER, insbesondere Swiss GAAP FER 21, zur Pflicht. Zudem sind ZEWO-eigene Bestimmungen einzuhalten oder deren Einhaltung bestätigen zu lassen.

Die Stiftungsaufsicht:
Sie formuliert in ihren Jahresschreiben Rechnungslegungsempfehlungen (zum Beispiel Bildung von zusätzlichen Rückstellungen für Liegenschaftssanierungen).

Bietet eine Behinderteneinrichtung neben den Angeboten für Erwachsene auch Angebote für Kinder (Sonderschulangebote) oder eine Lehrlingsausbildung an, sind weitere kantonale Rechnungslegungsbestimmungen anderer Behörden zu berücksichtigen: zum Beispiel diejenigen der Bildungsdirektion des Kantons Zürichs oder des Bundesamts für Sozialversicherung BSV.

Diese vielen Anspruchsgruppen im Zusammenhang mit der Jahresrechnung einer Behinderteneinrichtung ergänzen sich – widersprechen sich aber auch manchmal. Auf jeden Fall ist es nicht immer einfach, die Übersicht zu behalten. Für eine effiziente und qualitativ hochstehende Prüfung zuhanden des Stiftungsrates ist daher fundiertes Basiswissen nötig. Gerne offerieren wir Ihnen unsere Dienstleistungen, sei es als Revisionsstelle oder in beratender Funktion beim Aufbau Ihrer Rechnungslegung.

Gut zu wissen

Treffen obige Bestimmungen auf Ihre Einrichtung zu, kann es sich lohnen – in Anlehnung an die Rechnungslegung bei gewinnorientierten Konzernen – in zwei Abschlüsse zu unterscheiden: Abschluss 1 nach Curaviva sowie unter Berücksichtigung einer Überleitung; Abschluss 2 zur Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER (21). Damit werden auch gleich die Bestimmungen im neuen Rechnungslegungsrecht eingehalten (zusätzlicher Abschluss nach anerkanntem Standard, das heisst ein dualer Abschluss).

Ansprechperson
Ansprechperson
  • Dirk Stingelin

    Dirk Stingelin

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